Samstag, 26. Mai 2012

Dear Mr. X.

Bitte verzeih mir. Es tut mir wirklich leid. Du hast heute gefehlt. Und eigentlich fehlst du so ziemlich immer. Wenn man das vermissen nennen kann, dann vermiss ich dich. Glaub ich. Und vielleicht mag ich dich. Wer weiß das schon. Du bist interessant, sehr sogar. Ich will dich kennen lernen. Bitte schreib mir. Das fehlt. Verzeih mir. Gib mir Mehr von dir. Und verlange nach Mehr von mir.

Und an alle lieben Blog Leser, bitte bitte füttert meine Fische :)

Mittwoch, 16. Mai 2012

Mein Hase fehlt so sehr.

Ich finde, Tiere sind ziemlich wichtig im Leben. Außer für Menschen, die Tiere nicht ausstehen können.

Ich hatte einen Hasen. 6 1/2 Jahre lang. Vor sechs Monaten ist er eingeschläfert worden. Ein halbes Jahr schon her. Ich hab ihn gebraucht und ich brauche ihn immernoch. Nur er ist nichtmehr da. Warum ich ihn gebraucht habe? Ganz einfach. Er war da, wenn niemand da war. Er hat mir immer zugehört und wurde durch die ganzen Geschichten glaub ich leicht psychisch gestört. Er hat sich immer meine Präsentationen angehört. Er hat mich immer abgelenkt. Er hat mich immer zum lachen gebracht. Er hat alles über sich ergehen lassen, ohne mit der Wimper zu zucken. Er war so lieb. Und einfach besonders. Er hatte alle möglichen Farben. Schwarz, Braun, Rot, Weiß. Und das schönste war, er konnte Männchen. Aber nur auf mein Kommando. Das hab ich geliebt. Er hat bei mir im Bett geschlafen. Ich hab immer meine Kartoffeln mit ihm geteilt. Und er war so süß, dass jeder ihn streicheln wollte. Mein Hase hat zu meiner Familie gehört.
Es tut weh, heute Bilder anzuschauen, oder an ihn zu denken. Das verdräng ich sehr, denn sonst kommen gleich wieder die Tränen.
Bitte wie kann man so viel von seinem Herz an einen popligen Hasen legen? Ich kann es euch nicht sagen. Ich hab immer gesagt, dass Menschen, die genau so reagieren wenn ihr Tier stirbt, übertreiben. Doch das ist nicht so. Ich liebe meinen Hasen, felsenfest.

Aber das ist nicht der Grund für den Eintrag. Ich kenn viele kleine Kinder, die gerne ein Haustier haben möchten, doch keins bekommen. An der finanziellen Lage liegt es nicht. Einfach nur, weil die Eltern keine Lust haben, dass die ganze Arbeit nachher an ihnen hängen bleibt. Und das versteh ich. Denn Kinder können noch keine Verantwortung übernehmen.
Meine Mutter will keine neuen Tiere, weil sie Angst hat, dass wir uns alle viel zu sehr an das Tier binden und wir es psychisch nicht aushalten würden, wenn es stirbt. Mein Vater hasst Tiere, eigentlich.
Irgendeine Studie, irgendwann mal, hat ergeben, dass sich Kinder mit Haustieren besser konzentrieren können beim lernen. Doch praktisch ist niemand davon überzeugt.
Ich verstehe die Eltern, aber Tiere tun uns Menschen so gut. Tiere leiden mit uns und sie freuen sich auch mit uns. Tiere tragen uns. Sagt was ihr wollt, ein Haustier hat fast nur positives an sich.

Warum ist die Banane krumm?

Warum führ ich Selbstgespräche?
Warum gibt es so viele verschiedene Shampoos wenns doch nur darum geht die Haare zu pflegen.
Warum können manche Menschen ihre Fehler nicht einsehen?
Warum haben Menschen zwei Hände und nicht drei?
Warum hat der Tag nur 24 Stunden?
Warum seh ich immer am besten aus, wenn ich schlafen geh?
Warum ist der Himmel blau?
Warum wächst Gras?
Warum gibt es so viele Gesetze?
Warum sind wir nicht alle gleich?
Warum kann man sich alles online bestellen?
Warum gibt es keine Goldesel?
Warum kann man im liegen so schlecht essen?
Warum müssen so viele Menschen mit Bus und Bahn fahren?
Warum gibt es klugscheißer?
Warum denken wir so viel?
Warum hinter frag ich alles?
Warum kann ich nicht schlafen?
Warum ist Menschlichkeit so selten?
Warum ist lieben so schwer?
Warum tut lachen weh?
Warum macht Essen dick?

Montag, 14. Mai 2012

Myself Monday

Menschen sagen generell ich wäre anders ohne es erklären zu können.
Ich hab ständig kalte Füße.
Ich hab mir die Haare geschnitten. Ganz arg.
Ich will unbedingt einen Elefanten oder ein Streifenhörnchen. Ein Hase oder einen Hund.
Ich glaube nicht an Horoskope, freu mich aber jedesmal, wenn was Gutes drinsteht. Und hab Angst, wenn was schlechtest drinsteht.
Manchmal würde ich mir am liebsten 'ne Ohrfeige geben.
Mein Handy und mein Laptop gegen die Wand schlagen, nur damit ich nichtmehr verfügbar bin.
In meiner Scheune übernachten und mich gruseln. Vorallem vor den Spinnen und Mäusen.
Mit den Augen geschlossen Fahrrad fahren. Bergab. Und weich landen.
Einfach so Picknicken. Irgendwo. Warum auch immer.
Einfach fremde Menschen ansprechen. Nur so.
Ich würde gerne die ganze Nacht in die Sterne schauen.
Die Musik ganz laut aufdrehen, ohne dass jemand etwas sagt.
Mich auf eine Bank setzten und schreiben - ohne doof angeschaut zu werden.
Ewig lange Spaziergänge unternehmen.
Mir die Haare in ganz vielen verschiedenen Farben färben.
Manchmal möchte ich irgendjemand über mein Leben erzählen.
So oft möchte ich manche Menschen einfach nur umarmen, weil sie besonders sind.
Ganz viele Menschen umarmen.
Ich möchte einen Sandengel machen.
Eine Puddingschlacht machen.
Lachen bis ich am nächsten Tag Bauchmuskelkater hab.
Meine Wände einfach beschreiben und bemalen.
Ich möchte gerne mal braun werden.
Obdachlosen Kuchen schenken.
In meine Ordnung Unordnung bringen.
Tanzen, so dass die ganze Welt mich sieht.
Manchmal wünschte ich mir, ich hätte ewig Zeit.
Die Welt umarmen und den Krieg und den Hass ausschließen.
Manchmal würde ich gerne auf eine Wiese und einfach nur grillen.
Meine Nägel lackieren in zehn verschiedenen Farben.
Manche Menschen umarmen, nur weil mir danach ist.
Einfach Freunde einladen, nur zum reden.
Meine Beine abschneiden um nicht zu groß zu sein.
Manchmal möchte ich gern übergewichtig sein, nur um zu sehen wie das ist.
Ich möchte meinen ganzen Speck abschneiden und in die Mülltonne verbannen.
Den ganzen Menschen meine Oberschenkel zeigen, die meinen ich bin nicht zu dick.
Schminken wie ein Kleinkind.
Babykleider kaufen. Nur weil das unheimlich süß ist.
Motorrad fahren. Einfach so.
Mir mit einem Messer in den Finger schneiden, nur um zu spüren, wie sich Blutsbrüderschaft anfühlt.
Meine Probleme ertränken.
Alle Dummheiten wieder gut machen.
Manchmal möchte ich mich bei jedem entschuldigen. Einfach nur weil sie es verdient haben.
Ich möchte jedem sagen wie wunderschön er doch ist.
Wieder Clownswaffeln backen.
Ich möchte meine Träume leben.
Die Welt bunt anmalen. Vorallem mit Rot.
Die Menschen lieben. Das möchte ich.

Sonntag, 13. Mai 2012

Shooting Sunday


Immer diese Gläubigen

Ok. Vielleicht hab ich was verpasst aber in der heutigen Zeit ist es ja anscheinend uncool an Gott zu glauben.
Ok. Ich bin uncool - nur um der Menge Recht zu geben. Pah.

Ich finde es so erstaunlich, dass "die Menge" so weit gesunken ist und einfach so wenig Toleranz gegenüber Gläubigen anbringt.
Manchmal ist es verdammt schwer vor "der Menge" zu sagen, dass ich an Gott glaube, ja. Und warum? Weil sie einfach mit so einem herabschauende und überlegendem Getue kommen, als würden sie dich schlagen, wenn du sagst, dass du an Gott glaubst. Ihr wisst gar nicht, wie viel Abneigung ich gegenüber diesen Menschen aufbringe.
Vielleicht ist es in euren Augen sehr uncool an Gott zu glauben. Aber seid ihr cooler, nur weil ihr nicht an Gott glaubt? Ich hoffe meine Antwort ist klar - Nein.
Und manchmal, ja ganz selten, da denk ich mir manchmal wirklich 'Da hat Gott kein Meisterwerk getan'. Aber er hat es. Bei jedem einzelnen.
Es ist einfach so schade zu sehen, wie manche Menschen abstürzen. Und nein, ich meine nicht wegen Alkohol und Drogen oder sonstigem sondern ich meine im Umgang mit anderen und mit sich selbst. Wie viel Hass manche Menschen aufbringen, immer und immer wieder. Manchmal wünsche ich mir ihnen einfach ein bisschen mehr Liebe, Verständnis und Toleranz einprügeln zu können. Doch das geht nicht.
Jeden Tag fängt mein Morgen an mit einem patzigen und hässlichem 'Hallo' oder 'Morgen' von den Freunden und ja, manchmal auch von den Lehrern. Allein da, warum nicht ein bisschen Nächstenliebe zeigen und den Morgen mit einem schönen und herzlichem 'Guten Morgen'. Und warum können manche Menschen so wenig Freundlichkeit aufbringen? Gut, keine Frage, jeder hat mal einen schlechten Tag. Und das ist auch ok. Aber warum muss man wegen jeder Kleinigkeit rumschreien, sich anzicken und sich hassen? Und nein, das können sicher nicht nur 'die guten, herrlichen Christen'. Ich vergleiche nicht gerne aber hier muss ich es einfach. Die Beziehungen von mir zu 'Nicht-Christen' sind oft, sehr oft lieblos und kalt. Selbst wenn man sich fabelhaft versteht ist von der anderen Seite meist nur die kalte Schulter oder das kalte Herz zu sehen, dass so sehr nach Liebe und wärme schreit. Und in den Beziehungen zu Menschen, die gläubig sind da ist einfach wärme, Liebe und Zuneigung. Einfach nur weil Gott da ist. Das ist einfach so. Da muss man nichtmal viel reden oder unternehmen.
Und ich ertapp mich ganz oft selbst dabei für diese Menschen, die so viel Hass und Abneigung in sich tragen, zu beten. Dass sie einfach nur die Liebe Gottes annehmen.
Ich wünsche mir nur, sie könnten das sehen was ich sehe. Und ich wünsche mir so stark zu sein, dass ich ihnen mit stolz sagen kann, dass ich an Gott glaube.

Samstag, 12. Mai 2012

Noch 2 Wochen Schule - und niemand hält es mehr aus.

Ich hab genau noch zwei Wochen Schule, danach sind Ferien und danach ist freiwilliger Unterricht. Aber diese zwei Wochen hab ich noch.
Ich mach mir so oft klar, dass es die letzten zwei Wochen mit meiner Klasse sind, doch ich glaube, dass ich das erst realisier, wenn ich aus der Schule draußen bin. Ich weiß, ich komm mit den meisten aus meiner Klasse nicht gut klar - doch ich versuch mein Bestes zu geben wenigstens nett zu sein, was manchmal aber echt nicht geht - aber ich bin trotzdem traurig, dass zehn Jahre einfach so vorbei sind. Ich bin traurig, dass ich nicht mehr jeden Tag in die selben, ja irgendwie vertrauten Gesichter zu schauen. Und ich finde es schade, dass ich all die Menschen nicht mehr jeden Tag um mich herum habe.
Aber was ich noch viel trauriger finde ist, dass der Großteil meiner Klasse nicht annähernd so denkt und 'heil froh ist', wenn er draußen ist. Auch wenn ich mit den meisten nicht wirklich viel zu tun hatte, sind denen alle die zehn Jahre so egal? Gut, bei manchen sind es vielleicht nur fünf oder sechs Jahre aber selbst sowas verfliegt doch nicht einfach so, oder? Oder täusche ich mich und lebe die ganze Zeit schon mit einer Art Roboter zusammen, die keine Gefühle mehr haben, nichtmehr auf Mitmenschen achten und nur ihr Ding abziehen wollen. Die mit einer großen Tüte Popcorn nur darauf warten, dass alle um sie herum abstürzen, und sich dann nach ganz oben zu schlagen? Ist das wirklich so?
Die meisten meiner Klasse halten es nicht für nötig jetzt noch in den Unterricht zu kommen. Seit der letzten schriftlichen Prüfungen kommen jeden Tag so ca. 15-20 Schüler von 25. 'Kein Bock mehr auf Schule' für was muss ich kommen, wenn wir eh nur Filme schauen'. Ok, ok, ok. Ich hab es selber gemerkt. Es ist viel schwerer im Unterricht zu sitzen und nicht einschlafen, wenn man nichts macht, als wenn man aufpassen müsste. Und ich verstehe das mit den Filmen auch, weil die meisten sind keine Filme, die man sich so anschauen würde.
Ich weiß auch nicht warum, aber ich komm gerade jetzt gerne in die Schule. Du musst nichts machen, nicht aufpassen und siehst trotzdem jeden Tag Freunde und einfach Menschen, die du auch sonst jeden Tag gesehen hast. Ich weiß nicht, ich mag das.

Montag, 7. Mai 2012

Myself Monday

Ich hab 'nen riesen blauen Fleck am Ellbogen und der tut verdammt weh. Und nur weil ich in Sport Hochsprung gemacht hab und voll gegen die Latte geknallt bin.
Wenn ich mich an manchen Tagen unwohl und unattraktiv fühl, bleib ich den ganzen Tag in meinem Bett liegen.
Praktisch immer stell ich mir Dinge vor, die nie passieren.
Ich war schonmal so verpeilt morgens, dass ich sockig aus dem Haus gegangen bin.
Meine Augen fangen immer an zu tränen.
Ich finde meine Schrift abartig hässlich.