Mein Freiwilliges Soziales Jahr neigt sich dem Ende zu. Noch ein Monat und dann ist dieses riesen Erlebnis vorbei. Gerade erst ging ich doch zum ersten Mal durch diese Tür. Diese Tür, die mein Leben um 360° gedreht hat.
Ich kann mich noch ganz genau an meinen ersten Arbeitstag erinnern. Wirklich, als ob es gestern gewesen ist.
Ich bin dorthin gekommen und
Alles war so neu, so fremd.
Plötzlich arbeitete ich und drückte nichtmehr die Schulbank. So viele neue Dinge, Gesichter, Aufgaben, die dort auf mich warteten. Ich hatte große Angst davor, dass ich all dem nicht standhalten könne.
Doch ich hab es geschafft. Alle Aufgaben mehr oder weniger souverän gemeistert. Und jetzt ist es bald vorbei.
Als ich mich beworben hab, für mein FSJ war es mir wichtig, dass ich wegzieh von zu Hause, was ich arbeite war mir ehrlich gesagt egal. Und dann stand ich da, einsam und auf mich alleine gestellt in meinem neuen Zimmer, im neuen Haus, in einer fremden Umgebung. Ich hatte Angst, an meinem ersten Arbeitstag ins Altenheim zu gehen und zu arbeiten. Angst davor, dass ich das nicht schaffen könnte (ich mein, ich und alte Menschen?), Angst zu Versagen. Vielleicht akzeptieren meine neuen Kollegen mich nicht, oder die alten Menschen? Doch ich hätte mir gar keine Gedanken machen müsse, denn ich hatte wirklich sehr nette Kollegen. Und auch die alten Menschen haben sich gefreut. Ich hab mich einfach erwünscht gefühlt. Und das hat mir Kraft gegeben. Ich bin nach kleineren und auch größeren Startschwierigkeiten gut in meine Rolle hineingewachsen und hab mich einfach jeden Tag etwas wohler gefühlt. Schon nach relativ kurzer Zeit hab ich mich mehr aufs Arbeiten als aufs 'alleine Wohnen' gefreut. Und jetzt sind schon bald die 12 Monate rum. Einfach verrückt, wie schnell die Zeit doch vergeht.
Man könnte sagen, als kleines Entchen bin ich gekommen und als großer Schwan geh ich. Dieses FSJ war die beste und großartigste Erfahrung, die ich in meinem jungen Leben je gemacht hab. Ich hab viele schlimme Situationen miterlebt, dafür aber auch wunderschöne Momente gehabt! Und dafür möchte ich meinen Alten Leuten so wie meinen Kollegen danken! Ich hab so unheimlich viel gelernt in dem einen Jahr und darauf bin ich so stolz. Ich bin gewachsen, an Aufgaben, an Menschen und an mir selbst. Hab mich neu kennen gelernt, Seiten von mir entdeckt, die ich nicht kannte und ein Stück weit erwachsen geworden.
Ich kann dir dein Blutzucker messen, dich über die Sonde ernähren, deinen SPK-Verband neu machen, dir den Hintern putzen ohne mich übergeben zu müssen, Schlager auswendig singen, ... .
Aber ich hab nicht nur sehr viele neue pflegerische Dinge gelernt, sondern auch viel über die zwischenmenschlichen Beziehungen. Nicht zuletzt durch die Seminartage zwischendrin. (Ein herzliches Dankeschön an meine Seminarleute für die wunderschöne Zeit! Es war einfach der Wahnsinn mit euch und ich hab mich unheimlich gefreut so viele wunderbare Menschen kennen zu lernen!! Vor Allem Italien war der Oberwahnsinn! Mir nach, ich folge euch ;) <3) Ich hab Dinge über Menschen gelernt, über Beziehungen und all die Kleinigkeiten, die man braucht um die Menschen zu respektieren und ein Stück weit auch ins Herz zu schließen. Ich bin unheimlich Dankbar, für all das, was mich so hat reifen lassen! Ich danke meinen Eltern, dass sie mich immer wieder ermutigt haben weiter zu machen, wenn ich fast schon aufgeben wollte. Und ich danke meinen Brüdern, dass sie zumindest immer so getan haben als würden sie sich freuen, wenn ich komm und dass unsre Beziehung viel besser geworden ist! Desweiteren danke ich meinen alten Menschen, die mich Tag täglich zum strahlen bringen, die mir verzeihen, wenn ich einen schlechten Tag habe und die mir nicht böse sind, wenn mir der Geduldsfaden fast reist. Für die zahlreichen Diskussionen und Reibereien. Für die gute Laune, die sie mir jeden Tag geben! Und für das, dass sie mich auf ihrem letzten Weg noch Anteil an ihrem Leben haben lassen! Ich hab sie so arg ins Herz geschlossen, dass mir jetzt schon die Tränen laufen, wenn ich an den Abschied denke. Zuletzt möchte ich noch meinen Kollegen danken, die mich so wunderbar ins Team aufgenommen haben, so unheimlich viel Geduld und Ausdauer mit mir hatten und die mich für keinen Fehler verurteilt haben. Jeder ist einzigartig mit seinem Charakter und zusammen ist es ein mega-spitze-tolles Team. Der Zusammenhalt ist groß, trotz Mangelzustände der Obrigkeit. Das bewunder ich und ich bin stolz sagen zu können, dass ich Teil dieses Teams war! Ich danke ihnen von Herzen, einfach weil sie da sind. Wahrscheinlich hätte es mich kaum besser mit meinen Kollegen treffen können!
Alles in einem war es ein aufregendes, spannendes und emotionales Jahr. Es war sehr anstrengend, sowohl körperlich als auch psychisch, denn man kann die Arbeit im Privatleben nicht einfach abschalten. Jedesmal wenn jemand gestorben ist, war ich traurig, denn die Menschen sind meine zweite Familie geworden. Das zieht dann nicht einfach an einem vorbei, sondern man leidet mit. So anstrengend es auch war, ich weiß, dass es für mich der absolut richtige Weg war. Denn zwischen all den Strapazen stecken die wunderbaren, liebevollen und lebenswerten Momente. Und dann merkt man, wieso man das eigentlich tut. Ich bin einfach nur dankbar das alles erlebt zu haben. Danke Gott, für diese, die richtige, Entscheidung.
Auf das, dass der letzte Monat wunderbar wird und ich nochmal all die Lebensfreude spüren darf!
Ich bin dorthin gekommen und
Alles war so neu, so fremd.
Plötzlich arbeitete ich und drückte nichtmehr die Schulbank. So viele neue Dinge, Gesichter, Aufgaben, die dort auf mich warteten. Ich hatte große Angst davor, dass ich all dem nicht standhalten könne.
Doch ich hab es geschafft. Alle Aufgaben mehr oder weniger souverän gemeistert. Und jetzt ist es bald vorbei.
Als ich mich beworben hab, für mein FSJ war es mir wichtig, dass ich wegzieh von zu Hause, was ich arbeite war mir ehrlich gesagt egal. Und dann stand ich da, einsam und auf mich alleine gestellt in meinem neuen Zimmer, im neuen Haus, in einer fremden Umgebung. Ich hatte Angst, an meinem ersten Arbeitstag ins Altenheim zu gehen und zu arbeiten. Angst davor, dass ich das nicht schaffen könnte (ich mein, ich und alte Menschen?), Angst zu Versagen. Vielleicht akzeptieren meine neuen Kollegen mich nicht, oder die alten Menschen? Doch ich hätte mir gar keine Gedanken machen müsse, denn ich hatte wirklich sehr nette Kollegen. Und auch die alten Menschen haben sich gefreut. Ich hab mich einfach erwünscht gefühlt. Und das hat mir Kraft gegeben. Ich bin nach kleineren und auch größeren Startschwierigkeiten gut in meine Rolle hineingewachsen und hab mich einfach jeden Tag etwas wohler gefühlt. Schon nach relativ kurzer Zeit hab ich mich mehr aufs Arbeiten als aufs 'alleine Wohnen' gefreut. Und jetzt sind schon bald die 12 Monate rum. Einfach verrückt, wie schnell die Zeit doch vergeht.
Man könnte sagen, als kleines Entchen bin ich gekommen und als großer Schwan geh ich. Dieses FSJ war die beste und großartigste Erfahrung, die ich in meinem jungen Leben je gemacht hab. Ich hab viele schlimme Situationen miterlebt, dafür aber auch wunderschöne Momente gehabt! Und dafür möchte ich meinen Alten Leuten so wie meinen Kollegen danken! Ich hab so unheimlich viel gelernt in dem einen Jahr und darauf bin ich so stolz. Ich bin gewachsen, an Aufgaben, an Menschen und an mir selbst. Hab mich neu kennen gelernt, Seiten von mir entdeckt, die ich nicht kannte und ein Stück weit erwachsen geworden.
Ich kann dir dein Blutzucker messen, dich über die Sonde ernähren, deinen SPK-Verband neu machen, dir den Hintern putzen ohne mich übergeben zu müssen, Schlager auswendig singen, ... .
Aber ich hab nicht nur sehr viele neue pflegerische Dinge gelernt, sondern auch viel über die zwischenmenschlichen Beziehungen. Nicht zuletzt durch die Seminartage zwischendrin. (Ein herzliches Dankeschön an meine Seminarleute für die wunderschöne Zeit! Es war einfach der Wahnsinn mit euch und ich hab mich unheimlich gefreut so viele wunderbare Menschen kennen zu lernen!! Vor Allem Italien war der Oberwahnsinn! Mir nach, ich folge euch ;) <3) Ich hab Dinge über Menschen gelernt, über Beziehungen und all die Kleinigkeiten, die man braucht um die Menschen zu respektieren und ein Stück weit auch ins Herz zu schließen. Ich bin unheimlich Dankbar, für all das, was mich so hat reifen lassen! Ich danke meinen Eltern, dass sie mich immer wieder ermutigt haben weiter zu machen, wenn ich fast schon aufgeben wollte. Und ich danke meinen Brüdern, dass sie zumindest immer so getan haben als würden sie sich freuen, wenn ich komm und dass unsre Beziehung viel besser geworden ist! Desweiteren danke ich meinen alten Menschen, die mich Tag täglich zum strahlen bringen, die mir verzeihen, wenn ich einen schlechten Tag habe und die mir nicht böse sind, wenn mir der Geduldsfaden fast reist. Für die zahlreichen Diskussionen und Reibereien. Für die gute Laune, die sie mir jeden Tag geben! Und für das, dass sie mich auf ihrem letzten Weg noch Anteil an ihrem Leben haben lassen! Ich hab sie so arg ins Herz geschlossen, dass mir jetzt schon die Tränen laufen, wenn ich an den Abschied denke. Zuletzt möchte ich noch meinen Kollegen danken, die mich so wunderbar ins Team aufgenommen haben, so unheimlich viel Geduld und Ausdauer mit mir hatten und die mich für keinen Fehler verurteilt haben. Jeder ist einzigartig mit seinem Charakter und zusammen ist es ein mega-spitze-tolles Team. Der Zusammenhalt ist groß, trotz Mangelzustände der Obrigkeit. Das bewunder ich und ich bin stolz sagen zu können, dass ich Teil dieses Teams war! Ich danke ihnen von Herzen, einfach weil sie da sind. Wahrscheinlich hätte es mich kaum besser mit meinen Kollegen treffen können!
Alles in einem war es ein aufregendes, spannendes und emotionales Jahr. Es war sehr anstrengend, sowohl körperlich als auch psychisch, denn man kann die Arbeit im Privatleben nicht einfach abschalten. Jedesmal wenn jemand gestorben ist, war ich traurig, denn die Menschen sind meine zweite Familie geworden. Das zieht dann nicht einfach an einem vorbei, sondern man leidet mit. So anstrengend es auch war, ich weiß, dass es für mich der absolut richtige Weg war. Denn zwischen all den Strapazen stecken die wunderbaren, liebevollen und lebenswerten Momente. Und dann merkt man, wieso man das eigentlich tut. Ich bin einfach nur dankbar das alles erlebt zu haben. Danke Gott, für diese, die richtige, Entscheidung.
Auf das, dass der letzte Monat wunderbar wird und ich nochmal all die Lebensfreude spüren darf!